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Praxis f. Kinder- und Familientherapie

FAQ
(Frequently Asked Questions = häufig gestellte Fragen)

1. Wann wird eine Psychotherapie empfohlen?
Das wichtigste Kriterium für eine Psychotherapie ist das eigene subjektiv empfundene Leid, in der Fachsprache auch Leidensdruck genannt. Welche Form der professionellen Hilfe dann notwendig wird, bespricht der Therapeut gemeinsam mit dem Klienten. So ist eine Therapie oftmals notwendig wenn z.B. bestimmte Ängste sogenannte Phobien   oder  Depressionen es nicht mehr möglich machen, den Alltag zu bewältigen. Wer sich zum Beispiel in engen Räumen oder unter vielen Menschen bedroht fühlt, kann meist Alltagsdinge wie Einkaufen oder Bahn-Fahren nicht mehr eigenständig erledigen. Psychotherapeuten versuchen, psychische Störungen zu heilen beziehungsweise den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Darüber hinaus soll verhindert werden, dass eine psychische Problematik chronisch wird.

2. Was passiert in den ersten Sitzungen?
Der Therapeut versucht sich zunächst einen Überblick über die psychischen Probleme des Klienten zu verschaffen. Dazu benötigt er Informationen über die aktuell vom Klienten beschriebenen Probleme, die gegenwärtige Lebenssituation und den bisherigem Lebensverlauf und die Entwicklung desselben. Zudem hat der Klient die Möglichkeit sich seinerseits über den Therapeuten und dessen Arbeitsweisen zu informieren. Desweiteren gilt es in dieser Zeit festzustellen ob und wie ein gemeinsames Arbeitsverhältnis zustande kommen kann. Der Klient kann hierbei für sich klären, ob er sich mit dem Therapeuten wohl fühlt und sich diesem künftig anvertrauen möchte, was eine sehr wichtige Grundlage für das Gelingen der weiteren Therapie ist.

3. Was passiert nach den ersten Sitzungen?
Zu Beginn können bei einem zugelassenen Therapeuten einige vorbereitende Sitzungen ( probatorische Sitzungen ) durchgeführt werden. Dies sind meist bis zu fünf Sitzungen. Die Kosten hierfür trägt die Krankenkasse. Dann muss der Patient einen Arzt aufsuchen. Dieser klärt, ob nicht doch eine organische Erkrankung die Ursache für sein Leiden ist. Wird das verneint, lässt sich der Psychotherapeut die von ihm vorgeschlagene Therapie bei der Krankenkasse genehmigen. Die Krankenkasse schaltet dabei einen Gutachter ein. Danach kann mit der eigentlichen Behandlung begonnen werden. Vorher werden noch Behandlungsumfang und -häufigkeit festgelegt.

4. Welcher Therapeut kann mich behandeln?
Entscheidend ist, dass der Therapeut berechtigt ist, die Behandlungskosten direkt abzurechnen. Ob ein Therapeut eine Kassenzulassung hat, muss in jedem Fall die Kassenärztliche Vereinigung beantworten können.

5. Wer darf auf Kosten der Gesetzlichen Krankenversicherung behandeln?
Zum einen sind die bereits zugelassenen psychotherapeutisch tätigen Ärzte zu nennen. Zum anderen kommen seit 1999 alle zugelassenen Psychologischen Psychotherapeuten beziehungsweise Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Betracht. Alle diese Behandler stehen für eine professionelle und qualifizierte Versorgung.

6. Was muss ich tun, um eine Therapie zu beantragen?
In aller Regel können Sie einen Therapeuten zunächst ohne irgendwelche Anträge besuchen, zum gegenseitigen Kennenlernen. Dazu werden die sogenannten probatorischen Sitzungen genutzt, die bei den meisten Krankenkassen fünf betragen. In dieser Zeit erhebt der Therapeut alle notwendigen Daten, die er zur Diagnoseerstellung und Therapieplanung benötigt. Hierzu brauchen Sie lediglich Ihre Krankenkassenkarte. Im Anschluss daran ist ein Arztbesuch notwendig, der abklärt, ob organische Ursachen für das Leiden auszuschließen sind. Ist dies der Fall, kann der Therapeut einen Antrag an die Krankenkasse stellen, der dort selbstverständlich anonymisiert von einem ausgebildeten Psychologen oder Arzt zur Bewilligung begutachtet wird.

7. Wie lange dauert es, bis ich die Therapie anfangen kann?
Zunächst finden einige, meistens 5, "Probesitzungen" (probatorische Sitzungen) statt. Im Anschluss daran wird ein Antrag gestellt. Dieses Antragsverfahren dauert ca. drei bis vier Wochen. Hat die Kasse einen Antrag bewilligt, kann die Therapie beginnen.

8. Was passiert mit meinen Daten?
Der Therapeut steht unter Schweigepflicht und verwahrt alle erhobenen Daten (in Form von Anträgen z.B.) in anonymisierter Form, die durch ein Chiffre-verfahren gewährleistet wird.

 

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